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Die Sprachförderung von Nicht-Kita-Kindern in Berlin feiert Geburtstag

mit einem Jubiläumsspiel. Zu gewinnen sind 5 Bücherpakete mit Geschichten vom Kleinen Stern und seinen Freunden.

Wie kann man mitmachen? Ladet diese Geburtstagskarte hier herunter und gestaltet sie. Ihr könnt die Karte ausdrucken, anmalen und oder auf eurem Handy oder Tablet anmalen und etwas schreiben. Macht ein Foto von eurer Postkarte und teilt sie mit uns über Social Media! Mit dem Hashtag #Edusation und markiert uns in eurem Posting: Bei Instagram: @derkleinestern_lernerlebnis Bei Facebook @Der Kleine Stern Oder schickt uns eure Postkarte per Mail an fitfuerdieschule@edusation.de.

Die Edusation gGmbH möchte allen Kindern ihre faire Chance geben. Kein Kind soll mehr ohne die nötige Förderung eingeschult werden. In den letzten fünf Jahren hat Edusation fast 700 Kinder aus über 20 Herkunftsländern auf dem Weg in die Grundschule begleitet. Dabei vermitteln Pädagog*innen und Künstler*innen Sprache mit theater- und kunstpädagogischen Methoden.

Der fmks trauert um Prof. Dr. Henning Wode

Auf seine Initiative wurde vor 21 Jahren der fmks /Verein für frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen in Kiel gegründet. Henning Wode war dem fmks bis zu seinem Tod als Vorstandsmitglied verbunden.

Seine umfangreiche, auf dem "Sprachbad" Immersion basierende Forschung zum frühen Fremdsprachenerwerb, zu bilingualer zweisprachiger Erziehung in Kitas und bilingualem Unterricht an Primar- und Sekundarschulen gab dem fmks die wissenschaftliche Basis. Die Zielsetzung des fmks, Forschungsergebnisse in der Praxis an Kitas und Schulen, bei Eltern und bei der Bildungsverwaltung zum Nutzen von Kindern bekannt zu machen, gelang dank seines unermüdlichen Einsatzes. Wichtig war ihm, dass möglichst viele Kinder von der erfolgreichen immersiven Methode profitieren, gleich welcher Herkunft und gleich welcher Sprache. Mit wissenschaftlich fundierten Argumenten kämpfte er als Pionier des modernen Fremdsprachenerwerbs beharrlich und zäh gegen hergebrachte Ansichten und weit verbreitete Vorbehalte. Der Bildungsverwaltung zeigte er auf, wie der Anspruch der EU auf solide Dreisprachigkeit erfüllt werden könnte.

1996 hat Henning Wode die bilinguale deutsch-englische Ausrichtung im AWO-Kindergarten in Altenholz bei Kiel initiiert und begleitet. Dem folgte 1999 unter seiner Ädige der bundesweit erste deutsch-englisch bilinguale Zweig an einer staatlichen Grundschule, der Claus-Rixen-Schule in Altenholz. Beides existiert heute noch und hat als Leuchtturm über Schleswig-Holstein hinaus gewirkt.

In Schleswig-Holstein war er Ideengeber und Verfechter des bilingualen Sachfachunterrichts an Gymnasien mit großem Gewinn für das sprachliche Können der Schülerinnen und Schüler. In zahllosen Diskussionen und Workshops hat Henning Wode Forschung und Praxis zusammengebracht. In allen seinen Veranstaltungen warb er für die Chancen von Kindern, mehrsprachig sein zu dürfen oder zu werden, und zeigte die vielen, sich eröffnenden, Perspektiven auf.

Der fmks hat Henning Wode sehr viel zu verdanken. Er hat den fmks weit über Kiel und Schleswig-Holstein hinaus bekannt gemacht. Mit seinem Wissen, seiner Energie, seiner Lebenserfahrung und mit seiner sehr persönlichen Art und seinem Begeisteriungsvermögen in zahlreichen inspirierenden Gesprächsrunden hat er uns wesentliche Orientierung gegeben. Er war für den fmks Fundament und Kompass zugleich. Seine Forschung lebt in seinen ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter, die jetzt an Universitäten und Schulen lehren und ganz im Sinne ihres wissenschaftlichen Ziehvaters für seine Überzeugung kämpfen und dem fmks weiterhin verbunden sind.

Prof. Dr. Henning Wode starb am 28.05.2021 im Alter von 84 Jahren. Das Weiterleben seiner Forschung ist uns allen Trost.

Der Vorstand des fmks Dr. Annette Lommel, Uta Fischer, Ilka Maserkopf, Dr. habil Anja Steinlen, Christian Keitel, Dr. Reyhan Kuyumcu

Für seine ehemaligen Mitarbeiter*innen: Prof. Dr. Ocke-Schwen Bohn, Prof. Dr. Petra Burmeister, Prof. Dr. Kristin Kersten, Dr. Angelika Kußmaul, Dr. Christine Möller-Omrani, Prof. Dr. Thorsten Piske, Prof. Dr. Andreas Rohde, Dr. Christine TIefenthal, Dr. Detlef Ufert, Dr. Thomas Vogel

Lesen Sie hier einen Artikel von 1999, der an Aktualität in vielen Bereichen nichts eingebüßt hat

Wode, Henning, Burmeister, Petra, Daniel, Angelika und Rohde, Andreas (1999). Verbundmöglichkeiten von Kindergarten, Grundschule und Sekundarstufe I im Hinblick auf den Einsatz von bilingualem Unterricht. Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht [Online], 4(2), 17 pp.


 

Vergleich: Bilingualer Unterricht und Sprach-AG in Grundschulen

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

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Die Tabelle (PDF) bezieht sich auf den bayrischen Schulversuch „Bilinguale Grundschule Französisch“ (2021). Der fmks bedankt sich bei der Stiftung Bildungspakt Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus für die Bereitstellung.

Zwei wesentliche Unterschiede zwischen beiden Lernformen sind:

1.  Die Kontaktzeit beträgt im bilingualen Unterricht im Schnitt mindestens sechs Wochenstunden, in der Französisch-AG bis zu drei Stunden.

2.  Ziel im bilingualen Unterricht ist es, gleichzeitig individuelle Lernfortschritte im Sachfach und im Sprachlernprozess zu ermöglichen. Sprachliche Mittel haben überwiegend dienende Funktion.

Ziel in der Französisch-AG ist es, individuelle Lernfortschritte im Sprachlernprozess zu ermöglichen.

Einladung: Online-Befragung von Lehrkräften

... zum englisch- und deutschsprachigen Fachunterricht

Voraussetzung: Sie haben an einer Grundschule oder einer Sekundarstufe 1 vor Corona im Schuljahr 2018/19 wenigstens eine Klasse der Jahrgänge 4, 5 oder 6 unterrichtet. Die Umfrage ist anonym. Die Ergebnisse erhalten Sie automatisch. Zur Umfrage:

https://www.soscisurvey.de/STILE_UniversitaetHildesheim/

Ein Projekt der Uni Hildesheim und weiterer Universitäten. Kontakt: Prof. Dr. Kristin Kersten, Aenne Blackman und Fenja Funke (Projektkoordination) (blackman@uni-hildesheim.de, funkef@uni-hildesheim.de)

Das Potential mehrsprachig aufwachsender Kinder heben

Eine Sendung aus dem Deutschlandfunk zum Thema, wie wichtig die Anerkennung und Pflege der Herkunftssprachen ist.

 

Kinder für eine sprachwissenschaftliche Studie gesucht

Kim Nguyen, Universität Marburg, sucht Eltern mit ein- oder mehrsprachig aufwachsenden Kindern im Alter zwischen 4 und 6 Jahren. Mehr Information hier (PDF-Datei) oder mailen Sie an nguyenk5@students.uni.marburg.de

Buchempfehlung: Die Macht der Mehrsprachigkeit: Über Herkunft und Vielfalt

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von Olga Grjasnowa

 

Immer mehr Menschen sprechen ganz selbstverständlich mehr als eine Sprache. Eine Tatsache, die nicht zuletzt die Vielfalt der Biografien in unserer sich wandelnden Gesellschaft widerspiegelt.

Oft jedoch gilt Mehrsprachigkeit nur als Kennzeichen guter oder gar elitärer Bildung. In jedem Fall ist Mehrsprachigkeit eine Fähigkeit, die etwas über die individuellen Biografien wie auch über die sich wandelnde Gesellschaft insgesamt aussagt.

Wie ist es, zwischen zwei oder sogar drei Sprachen hin und her wechseln zu können? Warum wird Französisch als Zweitsprache mehr geachtet als Türkisch? Sollte Mehrsprachigkeit nicht generell viel mehr Wertschätzung erfahren und gezielt gefördert werden? Der fmks mein: Ja, unbedingt!

ISBN: 978-3-411-75658-2, Reihe: Duden-Sachbuch, 2021

Petition: Kein au revoir für die französischen Sprachförderkräfte in Rheinland-Pfalz

Unterzeichnung der Petition bis 11. Mai 2021 möglich

Eine Petition will das deutsch-französische Programm in Kitas „Lerne die Sprache des Nachbarn“ (LSN) in Rheinland-Pfalz aufrechterhalten. Die Initiative LSN bittet um Unterzeichnung der Petition an den Landtag. Damit sollen deutsch-französische Kitas weiterhin gesichert werden. Dies wäre auch im Sinne des Elysée- und des Aachener Vertrags beziehungsweise des deutsch-französischen Freundschaftsabkommens. Zur Petition

Wie Lehrkräfte mit Flucht- oder Migrationsbiografie Lehrer*in in Scheswig-Holstein werden können

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Sie haben Ihre Ausbildung zur Lehrkraft im Ausland absolviert? Dann können Sie sich bei InterTeach in Flensburg oder in Kiel bewerben. 10 Bewerber*innen können sich in Schleswig-Holstein ausbilden lassen und dann für den Schuldienst als Angestellte/r bewerben. Zur InterTeach Bewerbung

 

Erfolgreicher Start der digitalen Veranstaltungsreihe des fmks rund um die Mehrsprachigkeit

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Bei der Veranstaltung waren 195 Teilnehmenden aus europäischen (Deutschland, Luxembourg, Belgien, Griechenland und weiteren) und außereuropäischen Ländern (Indien, VAE, USA, Chile und weitere).

Wie angekündigt hier die Links aus dem Vortrag von Ilka Maserkopf

 

Tag der Muttersprache

Heute ist der „Internationale Tag der Muttersprache“. Er wird seit dem Jahr 2000 begangen, nachdem die UNESCO, die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen UNO, ihn eingeführt hat. Er soll die Mehrsprachigkeit fördern. Mehrere Sprachen zu sprechen, ist ein Gewinn. Wir können damit die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten, Einblick in andere Kulturen gewinnen und zum gegenseitigen Verständnis und Respekt beitragen.

2021 steht der „Internationale Tag der Muttersprache“ unter dem Motto, Minderheitensprachen zu schützen. Viele der mehr als 7000 gesprochenen Sprachen auf der Welt werden nur in einem kleinen Gebiet der Erde und nur von einem ganz kleinen Teil der Menschheit gesprochen. Viele dieser Sprachen sterben aus oder drohen auszusterben.

Englisch in der Grundschule: Bilingualer Unterricht im Vergleich zu Englisch als Fremdsprache

Englisch in der Grundschule:

Programme mit intensivem bilingualem Unterricht führen zu sehr guten Englisch-Ergebnissen (Niveau A2/B1) und guten, altersgemäßen Deutsch-Ergebnissen.  Anja Steinlen hat hierzu Forschungsergebnisse und eigene Studien zusammengestellt. Mehr lesen.

Dr. habil. Anja K. Steinlen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fremdsprachendidaktik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Digitaler Arbeitskreis "Biografisches und kreatives Schreiben" für pädagogische Fachkräfte im Lockdown

Der Online-Arbeitskreis zu „Biografisches und kreatives Schreiben“ im Lockdown von Alison Mannion-Ghanbari ist gut angekommen und es finden seitdem offene Gruppen wöchentlich statt. Hier das Kurzkonzept und erste Erfahrungen.

Alison Mannion-Ghanbari ist Referentin für Personalentwicklung und interkulturelle Angelegenheiten bei FRÖBEL Bildung und Erziehung

 

Umfrage zu „Mehrsprachigkeit und Emotionen“

Kersten Kristin

Im alltäglichen Leben sind wir oft mit unseren Emotionen und den Emotionen anderer konfrontiert. Die Umfrage stellt Fragen zu Ihren persönlichen Eigenschaften und Ihrem persönlichen Erleben von Emotionen in verschiedenen Situationen und Sprachen, die Sie sprechen.

Dauer 30 Minuten. Für jede Teilnahme spendet das Team von Frau Prof. Kristin Kersten, Universität Hildesheim, einen Euro an den gemeinnützigen Verein "Aktion Mensch e.V." . Fragen zur Umfrage bitte an Martin J. Koch kochm@uni-hildesheim.de

Zur Umfrage

Wissenschaftler*innen gegen Rückverlegung des Englischbeginns von Klasse 1 in Klasse 3

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Vertreter*innen der Fremdsprachenforschung gegen
die Rückverlegung des Englischunterrichts in Klasse 3 in Nordrhein-Westfalen.

Die Rückverlegung sieht der "Masterplan Grundschule NRW" für das Schuljahr 2021/22 vor. Statt in Klasse 1 soll Englisch dann erst in Klasse 3 beginnen. Die Wissenschaftler*innen sehen darin wenig Sinn. So gäbe es auch keine überzeugenden Belege dafür, dass Kinder besser Mathe und Deutsch lernen, wenn sie später mit Englisch beginnen. Eines der weiteren zahlreichen Argumente der Wissenschaftler*innen lautet:

"... In einer digitalen, globalen Welt werden Englischkenntnisse immer wichtiger und sollten somit so früh wie möglich gefördert werden. Das frühe Fremdsprachenlernen wird auch nachdrücklich durch die Europäische Union gefordert (European Council 2019). Die Forschung zeigt zudem, dass neben dem intensiven Kontakt zur Fremdsprache auch Kontinuität einen wichtigen Prädiktor für Lernerfolg darstellt. NRW gehört zu einem jener Bundesländer, in denen die Anzahl der bilingualen Kindergärten stetig steigt. Durch den Beginn in Klasse 3 entsteht für diese Lernenden ein Bruch in ihrer Lernbiographie. ..."

Eine Zeitlang hieß es, der Vorsprung des Englischbeginns in Klasse 1 sei spätestens in Klasse 7 nicht mehr nachweisbar (Jaekel et al. 2017). Diese These bezeichnet derselbe Wissenschaftler, Dr. Nils Jakel, mittlerweile als nicht mehr haltbar (Jaekel 2018): „Die Ergebnisse haben sich umgekehrt.“

 

Deutscher Schulpreis für die Deutsche Schule „Mariscal Braun“ in La Paz, Bolivien

Deutsche Schule Mariscal Braun La Paz Bolivien

Diese Deutsche Schule in La Paz unterricht Deutsch mit dem Sprachbad Immersion. Die wenigsten Kinder der 1200 Kindergartenkinder und Schüler*innen sprechen zu Hause in der Familie Deutsch, sondern die meisten stammen aus bolivianischen Familien. Das Sprachbad Immersion in Deutsch beginnt im bilingualen Kindergarten und dauert bis zum Schulabschluss und ist sehr erfolgreich.

Der fmks gratuliert der Deutschen Schule "Mariscal Braun" herzlich zum Deutschen Schulpreis! Mehr Information

 

Digitalisierung und Schreiben

Viele neu zugewanderte Jugendliche verwenden beim Verfassen von Hausaufgaben den Google Übersetzer.

Dass hierbei selten die Erstsprachen verwendet werden, ist zunächst ein unerwarteter Befund, wird jedoch bei Betrachtung der Funktionsweise maschineller Übersetzungssysteme und der Sprachpolitik der Herkunftsregionen erklärbar. Die videographische Studie der Masterarbeit zeigt, dass

  • die Verwendung des Google Übersetzers 1. eine bewusst reflektierte Schreibstrategie im Umgang mit sprachlicher Überforderung darstellt,
  • sie 2. mit einer Verschiebung von produktiven hin zu rezeptiven Sprachhandlungen einhergeht und
  • sie 3. als Ansatzpunkt für schulisch Förderdiagnosen und Schreibberatung geeignet ist.

„Der Schreibprozess neu zugewanderter Jugendlicher bei der Erledigung schriftlicher Hausaufgaben in der Sekundarstufe I unter Verwendung des maschinellen Übersetzungsprogramms Google Übersetzer. Eine videographische Studie anhand dreier Fallbeispiele in Schleswig-Holstein“, Laura Villwock  (2019) lauravillwock@outlook.de

 

QITA - Qualität in zwei- und mehrsprachigen Kindertageseinrichtungen

QITA-Kriterienhandbuch für den Bereich Sprache und Mehrsprachigkeit

Von Nadine Kolb & Uta Fischer unter Mitarbeit von Eva Hammes-Di Bernardo, Annette Lommel, Ilka Maserkopf und Andreas Rohde

Das QITA-Kriterienhandbuch des fmks benennt Gelingensfaktoren für den mehrsprachigen Kita-Alltag und den Umgang mit kultureller Vielfalt. Es wurde von der Robert Bosch Stiftung begleitet und gefördert.

kostenloser Download

QITA-Kriterienhandbuch gedruckt bestellen (nur ein Exemplar möglich)

Mehr zu QITA im Schulportal von Florentine Anders

Wie man eine neue Sprache lernt

Bilinguales Lernen (Science Slam Uni Hildesheim, Kristin Kersten)

Erfolg im Sprachbad im Schreiben auf Englisch und Deutsch bei Grundschulkindern mit und ohne Migrationshintergrund

Steinlen

An einer staatlichen, deutsch-englisch bilingualen Grundschule in Süddeutschland hat Anja Steinlen, Universität Erlangen-Nürnberg, den Fortschritt im Schreiben im Deutschen und im Englischen von Klasse 3 zu Klasse 4 untersucht. Im Deutschen verlief die Entwicklung altersgemäß. Im Englischen steigerten sich die Kinder von Niveau A1 auf Niveau A2 des europäischen Referenzrahmens. Dies galt auch für Kinder, für die Englisch bereits die dritte Sprache ist nach ihrer jeweiligen Familiensprache und Deutsch.

Rezension des Artikels: Anja K. Steinlen, "The development of German and English writing skills in a bilingual primary school in Germany". Erschienen in: Journal of Second Language Writing, Vol. 39, March 2018, Pages 42-52