Was heißt das Prinzip „Eine Person - eine Sprache"?

In einer bilingualen (zweisprachigen) Kita spricht eine pädagogische Fachkraft die Umgebungssprache, die andere pädagogische Fachkraft die neue Sprache. Dies sollte konsequent umgesetzt werden, ohne damit zu verkrampft umzugehen. So haben Immersionsfachkräfte beispielsweise so getan, als ob sie die Umgebungssprache nicht verstehen oder auch außerhalb der Gruppe nur in der neuen Sprache gesprochen, wenn Kinder sie hörten. Dies ist nicht notwendig. Sie sollten aber in ihren sprachlichen Reaktionen konsequent in ihrer Sprache bleiben, auch wenn die Kinder sie in der Umgebungssprache ansprechen. Übersetzungen sind in jedem Fall zu vermeiden. Kinder dürfen aber als „Dolmetscher“ auftreten, wenn sie dies möchten.

In der Familie können die Sprachen auf bestimmte Personen (Mutter, Vater, Oma, Opa oder weitere Personen im familiären Umfeld) aufgeteilt werden.

Zuletzt aktualisiert am 10.11.2019 von H.C..

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