Was beinhaltet das Prinzip „Eine Person - eine Sprache"?

In einer bilingualen (zweisprachigen) Kita spricht eine pädagogische Fachkraft die Umgebungssprache, die andere pädagogische Fachkraft die neue Sprache. Dies sollte konsequent umgesetzt werden, ohne damit zu verkrampft umzugehen. Immersionskräfte müssen beispielsweise nicht so tun,  als ob sie die Umgebungssprache nicht verstehen und unbedingt vermeiden, dass Kinder sie in der Umgebungssprache sprechen hören. Sie sollten aber in ihren sprachlichen Reaktionen konsequent in ihrer Sprache bleiben, auch wenn die Kinder sie in der Umgebungssprache ansprechen. Übersetzungen sind in jedem Fall zu vermeiden. Kinder dürfen aber als „Dolmetscher“ auftreten, wenn sie dies möchten.

In der Familie können die Sprachen auf bestimmte Personen (Mutter, Vater, Oma, Opa oder weitere Personen im familiären Umfeld) aufgeteilt werden.

Zuletzt aktualisiert am 31.01.2020 von H.C..

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